§1 Name, Sitz

1. Der Verein führt den Namen “Ärztliche Diabetesinitiative Wuppertal (ÄDW)”. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name “Ärztliche Diabetesinitiative Wuppertal e.V. (ÄDW)”.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Wuppertal.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenverordnung.

1. Zweck des Vereins ist die Unterstützung der wissenschaftlichen und praktischen Arbeit zur Behandlung und Prävention des Diabetes Mellitus in Wuppertal. Er trägt mit seinen Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung und Verbreitung des Wissens über Diabetes Mellitus bei. Zur Erreichung dieses Zweckes entfaltet der Verein in erster Linie folgende Tätigkeiten:

· Organisation der Schulung, Beratung und Behandlung von Diabetikern

· Organisation der Förderung der Information von Personen, die in die Diabetesbehandlung einbezogen sind (Ärzte, Arzthelferinnen, Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen, Angehörige u.a.)

· Unterstützung von Forschungsvorhaben in Wuppertal

· Publikation von Aufklärungsschriften, Filmen und sonstigen Medien zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes Mellitus

· Durchführung von Fortbildungs- und Kongreßveranstaltungen

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen darf keine Person begünstigt werden.

3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Diabetes Stiftung, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§3 Mitgliedschaft

Es gibt ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede(r) im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindliche, approbierte Arzt oder Ärztin werden, der/die sich zur Schulung von Diabetikern qualifiziert hat oder den Erwerb der Qualifikation anstrebt.

2. Andere juristische oder volljährige Personen, welche die Zwecke des Vereins unterstützen, können außerordentliche Mitglieder werden. Diese sind nicht stimmberechtigt und können nicht Vorstandsmitglied werden.

3. Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Aufnahme, über die der Vorstand nach freiem Ermessen entscheidet. Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Die Aufnahme wird wirksam durch schriftliche Aufnahmeerklärung durch den Vorstand.

 

§4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.

2. Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist mit Zugang der Erklärung wirksam.

3. Wenn ein Mitglied in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden. Der Beschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden.

4. Wenn ein Mitglied mit der Zahlung eines Beitrages oder der Erstattung von Kosten gegenüber dem Verein - trotz zweimaliger Mahnung - über einen Zeitraum von 3 Monaten nach der letzten Mahnung in Verzug bleibt, erfolgt die Streichung von der Mitgliederliste durch Beschluß des Vorstandes. Gleiches gilt für ordentliche Mitglieder, wenn dem Vorstand der Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und / oder die Aberkennung der Approbation bekannt werden.

 

§5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

 

§6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand, die Mitgliederversammlung und die Arbeitsgruppen. Der Vorstand kann Sachverständige zu seiner Beratung befristet kooptieren.

 

§7 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern:

 dem Vorsitzenden,

 dem stellvertretenden Vorsitzenden,

 dem Schriftführer und

 dem Schatzmeister.

2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

 

§8 Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins unter Berücksichtigung der satzungsgemäßen Aufgabenstellung, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung.

b. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

c. Vorbereitung des Haushaltsplanes, der Arbeitsziele, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes.

d. Beschlußfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

 

§9 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln mit einfacher Mehrheit zu wählen.

2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

 

§10 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden.

2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Ein Beschluß gilt als gefaßt, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder zustimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.

3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen.

4. Über die Beschlüsse des Vorstandes sind die Mitglieder einmal im Kalendervierteljahr zu unterrichten. Bei wichtigen Beschlüssen kann von den Mitgliedern eine schriftliche Information angefordert werden, wenn dies von mehr als drei ordentlichen Mitgliedern des Vereins beantragt wird.

 

§11 Arbeitsgruppen

1. Arbeitsgruppen des Vereins können von allen Mitgliedern konstituiert werden um in ihrem Bereich die Zwecke des Vereins zu verfolgen. Sie sind dem Vorstand gegenüber verantwortlich und zur Unterstützung seiner Arbeit verpflichtet. Die Arbeitsgruppen sind rechtlich unselbständige Gliederungen des Vereins.

2. Die Arbeitsgruppen bestehen aus mindestens vier Mitgliedern und wählen einen Sprecher, der den Vorstand über die laufende Arbeit informiert und einen Jahresbericht erstellt.

3. Der Arbeitsgruppe (AG) ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußfassung ist Einstimmigkeit erforderlich, sind mehr als ¾ der Mitglieder der AG anwesend, entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit die Stimme des Sprechers.

 

§12 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie wird unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung vom Vorstand einberufen. Sie hat folgende Aufgaben:

a. Genehmigung des Haushaltsplanes und der Arbeitsziele für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes und des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer sowie die Erteilung der Entlastung

b. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

c. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes sowie der Kassenprüfer

d. Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins

e. Ernennung von Ehrenmitgliedern

2. Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Anträge auf Satzungsänderung müssen von mindestens 3 Mitgliedern unterschrieben sein.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Zehntel seiner Mitglieder, mindestens jedoch fünf, dies schriftlich beantragen.

4. Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die einmal jährlich die gesamte Kassen- und Buchführung des vorangegangenen Geschäftsjahres überprüfen. Darüber haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

§13 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Versammlungsleitung übernimmt ein Mitglied des Vorstandes, bei Verhinderung ist ein Versammlungsleiter aus der Mitgliederversammlung zu wählen. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden.

2. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme, die nicht übertragen werden kann.

3. Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Bei Stimmengleichheit entscheidet der noch amtierende Vorstand, bei Wahlen erst nach Durchführung einer Stichwahl.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen.

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

5. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

Wuppertal, den 21.10.1997